• „Ein fruchtbares Netzwerk für Inklusion“

    Der Arbeitskreis Inklusion Weinheim (AKI) hat viel erreicht und noch viel vor

    Der AKI kann auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken. In 2013 wurden für die Inklusion im Raum Weinheim wertvolle Impulse gesetzt und große Pläne für zukünftige Aktivitäten geschmiedet.
    (Satz gelöscht)
    „Wir handeln aus der Überzeugung heraus, dass im Raum Weinheim Inklusion nur dann erfolgreich umgesetzt werden kann, wenn alle Beteiligten mit im Boot sitzen und möglichst abgestimmt an einem Strang ziehen“, so Arnulf Amberg, Rektor der Maria-Montessori-Schule Weinheim und Sprecher des AKI. „Dank dem Mitwirken unserer aktiven Mitglieder ist uns das gut gelungen.“

    Im Frühjahr initiierte der AKI eine Elternumfrage, die von der Pädagogischen Hochschule Heidelberg nach wissenschaftlichen Standards durchgeführt und ausgewertet wurde. Aufgrund der hohen Beteiligung kann die Umfrage mit Ergebnissen aufwarten, die für den Raum Weinheim repräsentativ sind und einen differenzierten Einblick in die Elternperspektive ermöglicht. Ein Kernergebnis der Umfrage ist die Tatsache, dass viele Eltern schulischer Inklusion positiv gegenüber stehen.

    Die Ergebnisse der Elternumfrage waren eine wesentliche Grundlage für das Weinheimer Inklusionsforum am 19.10.2013. Bei dieser als Arbeitstagung konzipierten Veranstaltung beteiligten sich viele Akteure aus dem Bereich Schule, Schulverwaltung, Elternschaft und Leistungsträger aus dem Raum Weinheim, die an diesem Tag auf der Grundlage aktueller Informationen zum Stand der schulischen Inklusion wertvolle Impulse für die Weiterführung der Inklusion formuliert haben. Diese wurden in einer Tagungsnachlese am 26.11.2013 an der Maria-Montessori-Schule weiter konkretisiert und zum Teil schon umgesetzt. „Die Arbeit des AKI trägt viele Früchte. So haben die weiterführenden Schulen unsere Impulse schon aufgenommen. Z.B. gab es im Dezember eine konstituierende Schulleitungssitzung der weiterführenden Schulen speziell zur Inklusionsthematik, in der mit der Planung von Maßnahmen zur Vorbereitung auf die ab spätestens Jahr 2015 kommenden Inklusionskinder begonnen wurde. Auch haben wir schon Einladungen des Gesamtelternbeirates der Dietrich-Bonhoeffer-Schule sowie von städtischen und politischen Gremien erhalten, um über die aktuellen Entwicklungen bzgl. schulischer Inklusion sowie Praxiserfahrungen zu berichten“, so Annette Trube, stellvertretende Sprecherin des AKI.

    Der AKI Weinheim wird also auch im Jahr 2014 nicht müde, das Thema „Inklusion“ weiter aktuell zu halten und mit zu gestalten. Geplant sind vor allem Aktionen unter dem Motto „Inklusion ein Gesicht geben“, d.h. möglichst praxisnahe aber auch theoretische Aufklärung und Information über Gemeinsamen Unterricht. Auch wird an der Idee einer eigenen Homepage gearbeitet, die den Menschen im Raum Weinheim einen echten Mehrwert bietet.

    Schließlich wird der AKI anregen, dass sich bestehende und zukünftige Kindergärten und Kindertageseinrichtungen mit dem Thema Inklusion befassen mit dem Ziel, Barrieren abzubauen und Optimierungsmaßnahmen herbeizuführen. Hierzu findet am Dienstag, den 25. März 2014 eine Sondersitzung des AKI statt. Wer Interesse an einer Teilnahme hat, kann sich bei Annette Trube melden: atrube@web.de.

    Der AKI ist ein ehrenamtliches Gremium aus Rektoren, Lehrkräften, Eltern sowie Schul- und Leistungsträgern, gegründet vor zwei Jahren mit dem Ziel, die Belange der Inklusion im Raum Weinheim im Blick zu haben und Impulse für die Weiterentwicklung zu geben.

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